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Private Adressen nutzen und deine E-Mail-Adresse verbergen

Eine private Adresse ist eine Zufallsadresse wie quiet.otter.7k2@mello.mx, die du einer einzelnen Website statt deiner eigenen gibst. Mails an sie landen wie gewohnt in deinem Posteingang. Gibt eine Website deine Adresse weiter oder schickt sie Spam, siehst du, welche Adresse es war, und schaltest genau diese ab; Mails an sie werden dann abgewiesen wie Mails an eine Adresse, die es nicht gibt, und der Absender erfährt nicht, dass sie dir gehörte.

Eine Adresse erstellen

  1. Öffne im mello-Webmail unter mail.mello.mx die Einstellungen und dort den Tab Aliasse.
  2. Wähle Neuer Alias. mello erfindet eine Zufallsadresse auf deiner Domain, zum Beispiel quiet.otter.7k2@mello.mx.
  3. Sie erscheint neben Bereit:. Klick sie an, um sie zu kopieren, und füge sie ins Anmeldeformular ein.
  4. Damit du weißt, wofür sie ist, wähle den Stift neben der Adresse, schreib eine Notiz wie „Fahrradladen, angemeldet im Oktober“ und speichere. Die Notiz siehst nur du.

Die Adresse funktioniert sofort. Mails an sie kommen wie jede andere Nachricht in deinen Posteingang, und Filter, Suche und Assistent behandeln sie genauso.

Sehen, was jede Adresse bekommt

Der Tab Aliasse listet deine Adressen auf, die mit den neuesten Mails zuerst. Unter jeder steht, wie viele Nachrichten sie bekommen hat und wann die letzte kam. Eine Adresse, die plötzlich viel Post bekommt, fällt so sofort auf.

  • Das Posteingangssymbol neben einer Adresse öffnet die Mails, die an sie gingen. Es erscheint, sobald die Adresse etwas bekommen hat.
  • Das Filterfeld erscheint ab mehr als acht Adressen. Es durchsucht die Adressen und deine Notizen.
  • Kopieren kannst du eine Adresse jederzeit wieder, indem du sie anklickst.

Ein Tipp: Sollen diese Mails nicht im Posteingang landen, leg einen Filter für die Adresse an, der sie in einen eigenen Ordner verschiebt.

Von einer privaten Adresse antworten

Manchmal musst du zurückschreiben: eine Frage an den Shop, ein Support-Ticket. Auch dabei bleibt deine echte Adresse draußen.

  • Wenn du antwortest auf eine Nachricht an eine private Adresse, schickt mello die Antwort von selbst von dieser Adresse. Du musst nichts umstellen.
  • Wenn du eine neue Nachricht schreibst, öffne oben im Formular die Liste Von und wähle die Adresse. Private Adressen stehen dort mit ihrer Adresse und dem Wort privat.

Senden können nur Adressen, die an sind. Eine abgeschaltete Adresse verschwindet aus der Liste Von.

Auch in einer anderen Mail-App (Apple Mail, Thunderbird, eine Android-App) kannst du von einer privaten Adresse senden: Füge sie in den Kontoeinstellungen der App als zusätzliche Absenderadresse hinzu. Der Server von mello akzeptiert sie, weil sie dir gehört.

Eine Adresse abschalten

Bekommt eine Adresse Spam, oder bist du mit einer Website fertig, schalte sie ab.

  1. Such die Adresse unter Einstellungen → Aliasse. Bei vielen Adressen hilft die Notiz.
  2. Leg den Schalter am Ende ihrer Zeile um. Fährst du mit der Maus darüber, steht da, was er bewirkt: An: E-Mails an diese Adresse kommen an oder Aus: E-Mails an diese Adresse werden abgewiesen.

mello weist Mails an diese Adresse jetzt schon bei der Zustellung ab. Sie erreichen deinen Posteingang nie, und niemand bekommt von dir eine Fehlermeldung. Varianten mit +tag werden ebenfalls abgewiesen. Abgeschaltete Adressen rutschen ans Ende der Liste. Schaltest du eine wieder an, zeigt sie, wie viele Nachrichten sie abgewiesen hat, solange sie aus war.

Du kannst sie jederzeit wieder einschalten, etwa um einen Link zum Zurücksetzen des Passworts zu bekommen, und danach wieder aus.

Eine Adresse endgültig löschen

Meist reicht es, eine Adresse abzuschalten. Wenn du sicher bist, dass du sie nie wieder brauchst, kannst du sie löschen:

  1. Wähle den Papierkorb neben der Adresse.
  2. mello fragt Endgültig löschen? Wähle Löschen, oder Behalten, wenn du es dir anders überlegst.

Eine gelöschte Adresse wird weiter abgewiesen, und mello vergibt sie nie wieder, weder an dich noch an jemand anderen. So können Mails, die für dich gedacht waren, Jahre später nicht bei Fremden landen.

Wie viele du haben kannst

  • Bis zu 500 Adressen gleichzeitig. Abgeschaltete zählen mit, gelöschte nicht. Ist die Grenze erreicht, ist Neuer Alias ausgegraut, und der Tab zeigt, dass alle 500 belegt sind. Lösch die, die du nicht mehr brauchst, um Platz zu schaffen.
  • Bis zu 20 neue Adressen pro Stunde. Für den normalen Gebrauch reicht das gut; es verhindert Missbrauch.
  • Auf deiner Domain. Neue Adressen haben dieselbe Domain wie deine mello-Adresse.

Aussuchen kannst du die Adressen nicht: Sie sind immer zufällig, damit niemand aus einer auf eine andere von dir schließen kann.

Gut zu wissen

  • Die Aliasse, die dir ein Admin gegeben hat (auf einer Firmen- oder Familiendomain), stehen ebenfalls in der Liste Von, markiert mit Alias. Ändern kann sie nur ein Admin.
  • Private Adressen gehen auch über die API. Wenn du deine Mails per Skript verwaltest, erstellt, listet und deaktiviert /aliases Adressen, genau wie das Webmail.

Noch Fragen?

Schreib an hello@mello.mx, mit deiner mello-Adresse und was passiert ist. Wenn du dich nicht anmelden kannst, schreib von einer anderen Adresse.